Accounting News

15.06.20 Start Bewerbungsfrist für Projekt- und Thesisarbeiten am Lehrstuhl für Controlling und Accounting

Bei Interesse an einer forschungsorientierten Arbeit bewerben Sie sich bitte für die Themen, die Sie im eCampus Accounting unter „Accounting studieren!“ finden.


25.03.20 Verlängerung der Bearbeitungszeit für Thesisarbeiten aufgrund der Corona-Krise

Um in der HHU eine einheitliche Regelung zu haben, hat sich die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der pauschalen Verlängerung der Bearbeitungszeiten für Bachelor- und Masterarbeiten um 5 Wochen angeschlossen. Die Verlängerungen werden durch die Studierenden- und Prüfungsverwaltung automatisch veranlasst.

Die Verlängerung gilt sowohl für bereits angemeldete Arbeiten, als auch für Arbeiten, die jetzt noch angemeldet werden.


04.03.20 Prof. Dr. Martin Artz im Forschungskolloquium Empirische Managementforschung

In der vergangenen Woche hat Prof. Dr. Martin Artz von der Universität Münster im Rahmen des Forschungskolloquiums Empirische Managementforschung einen Vortrag zum Thema der Survey-basierten Forschung gehalten. In seinem spannenden Vortrag ging Prof. Artz unter anderem darauf ein, welche Limitationen in der Forschung mit dieser Methodik vorliegen und welche Chancen und Möglichkeiten sich auf der anderen Seite ebenfalls bieten. So zeigte er beispielsweise anhand verschiedener Fallbeispiele auf, wie Fragen in einer Survey-basierten Umfrage so gestellt werden können, dass sie für den Leser verständlich und somit dem Forschungsergebnis zuträglich sind.


03.03.20 Beitrag „Likeability in Subjective Performance Evaluations: Does it Bias Managers’ Weighting of Performance Measures?" von Kai A. Bauch, Peter Kotzian und Barbara Weißenberger beim Journal of Business Economics angenommen.

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie genau die Sympathie eines Mitarbeiters auf die Verzerrung einer Performancebewertung durch einen Vorgesetzten abläuft. Die Bewertung der Performance eines Mitarbeiters gehört zu den regelmäßigen Aufgaben eines Managers. Hierbei kommt es zu Verzerrungen, die auf der Sympathie zwischen Bewerter und Bewertetem beruhen: sympathische Mitarbeiter werden tendenziell besser, unsympathische tendenziell schlechter bewertet. Die Frage ist, wie genau die Sympathie diesen Bias erzeugt. Basierend auf der Affekt-Konsistenz-Hypothese erwarten wir, dass Manager, die basierend auf mehreren Performance Indikatoren eine Bewertung treffen müssen, mehr Gewicht auf die Indikatoren legen, die zu ihrem Affekt, also ihrer Sympathie für den Mitarbeiter, konsistent sind, während Indikatoren, die zu ihrem Affekt nicht konsistent sind, weniger Gewicht erhalten. Die Ergebnisse unserer experimentellen Studie bestätigen diese Hypothese: In Übereinstimmung mit existierenden Studien finden wir, dass Mitarbeiter, die als sympathisch bewertet werden, bei gleicher Leistung tendenziell bessere Bewertungen erhalten als unsympathische. Dieser Bias erfolgt in der Tat dadurch, dass Informationen, die...


27.02.20 Beitrag „Debiasing escalation of commitment: the effectiveness of decision aids to enhance de-escalation ” von Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger und Dr. Christine R. Ohlert im Journal of Management Control veröffentlicht (Vol. 30, Issue 4, P. 405-438)

In der Praxis stellt man häufig fest, dass unrentable Projekte nicht abgebrochen werden, obwohl ihr Scheitern vorhersehbar ist. Dies wird mit dem Sunk-Cost-Effekt begründet, einer Entscheidungsverzerrung, die dadurch entsteht, dass für die Entscheidung zur Fortführung des Projekts nicht nur künftige Ausgaben und Einnahmen aus dem Projekt, sondern auch bereits versunkene Ausgaben der Vergangenheit mitberücksichtigt werden. In der Literatur werden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, den Sunk-Cost-Effekt zu vermeiden, z.B. durch Warnhinweise oder detaillierte Instruktionen. Die Autorinnen zeigen mit einer Reihe von Experimenten, dass diese Hilfsmittel hierfür allerdings nur eingeschränkt geeignet sind.

Abstract:

Decision-maker’s tendency to continue with a failing course of action due to sunk costs is a costly bias and failure of managerial decision-making. It is therefore of great interest to find effective countermeasures that address the sunk cost effect, which is one important driver of people’s escalation of commitment behavior. This paper examines the effectiveness of different types of decision aids that aim to reduce the sunk cost effect. In a series of experiments, we first demonstrate that the sunk...


10.02.20 Wettstreit der Wissenschaftler*innen - eine Diskussion über künstliche Intelligenz

Am 10.02.2020 hat Prof. Barbara E. Weißenberger im Rahmen der Vortragsreihe "Wettstreit der Wissenschaftler*innen" der Rheinischen Post einen Vortrag zum Thema der künstlichen Intelligenz im Haus der Universität gehalten. Diskutiert wurde dabei insbesondere, ob künstliche Intelligenz Fluch oder Segen für die Gesellschaft und die technische, medizinische oder auch betriebswirtschaftliche Entwicklung ist. Prof. Dr. Weißenberger zeigte dabei insbesondere auf, inwiefern verschiedene Bereiche, beispielsweise die Landwirtschaft oder verschiedene Produktionsketten, von der Einführung einer künstlichen Intelligenz profitieren können. Jedoch wurde auch deutlich, dass eine künstliche Intelligenz zwar durch die gezielte Aufbereitung von Datenmengen zur Entscheidungsunterstützung beitragen kann, die menschliche Entscheidung und das Abwägen von verschiedenen Szenarien jedoch in vielerlei Hinsicht weiterhin essenziell sind, sodass die These von Prof. Weißenberger zu KI lautete: KI ist zwar ein guter Diener, aber kein guter Herrscher.


15.01.20 Sonja Schattevoy erhält Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf für das beste Bachelorexamen BWL und das Junior Management Science („JUMS“) publiziert ihre Bachelor-Thesis

Foto: Eigen

Im Rahmen der akademischen Feier am 8. November 2019 wurde Sonja Schattevoy, wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Controlling und Accounting, für das beste Bachelorexamen ausgezeichnet.

Des Weiteren wurde die Thesis-Arbeit von Frau Schattevoy mit dem Titel „Hätte eine Pre-Mortem-Analyse den Tod von eLWIS verhindern können? – Verhaltensorientierte Ansätze für effektives Kostenmanagement in Großprojekten“ zur Veröffentlichung in der „Junior Management Science“ angenommen.

Im Rahmen ihrer Arbeit unsersucht Frau Schattevoy Erfolgsfaktoren für effektives Kostenmanagement in Großprojekten anhand eines Beispiels von Lidl und SAP. Diese gaben im Juni 2018 bekannt das durchgeführte IT-Investitionsprojekt („eLWIS“) mit sofortiger Wirkung einzustellen. Die bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen Kosten betrugen bereits rund 500 Mio. Euro. Damit reiht sich Lidl in eine durchaus beachtliche Liste jener Unternehmen ein, die ein geplantes IT-Großprojekt nicht im vorgesehenen Kosten- und Zeitrahmen abzuwickeln vermochten. Die enorme Verbreitung dieser Problematik über eine Vielzahl von Branchen hinweg gibt Anlass zu einer intensiven Analyse der Erfolgsfaktoren für effektives Kostenmanagement in Großprojekten. Einen...


13.01.20 „Wandel in der Finanzfunktion: Digitale Unterstützung der Unternehmenssteuerung“ – Gastvortrag von Mario Schmitz am 13. Januar 2020

Zu einem interessanten und zukunftsgewandten Gastvortrag durften wir Herrn Mario Schmitz, Partner Finance Consulting bei der Deloitte Consulting GmbH, im Rahmen des Kurses „Einführung in das Controlling“ (Bachelor-Studiengang BWL) begrüßen.

Durch die fortschreitende digitale Transformation – hinweg über sämtliche Branchen und alle unternehmerischen Funktionsbereiche – ist auch der Finanzbereich an einem Scheidepunkt angelangt: Wird die digitale Transformation letztlich zu einem Bedeutungsverlust des Bereichs führen oder wird rechtzeitig die Chance ergriffen, eine Vorreiterrolle in puncto Digitalisierung und Datenanalyse einzunehmen?

Bereits heute steht eine umfassende Datengrundlage (auch als Data Lake bezeichnet) in vielen Unternehmen zur Verfügung. Entscheidend ist, dass es im Finance gelingt, Fachwissen mit Expertise in Datenanalysen zu bündeln, um die bereits vorhandenen Potentiale auch heben zu können. Notwendig sind dabei nicht vordergründlich Kenntnisse über grundlegende Programmiersprachen, sondern vielmehr das ausgeprägte Verständnis über Datenstrukturen und Analysemöglichkeiten. So wird die Fähigkeit, Algorithmen trainieren zu können (und nicht diese zu programmieren), stark an Bedeutung...


02.10.19 Info-Veranstaltung zum Studienschwerpunkt add|hhu am 14.10.2019

Wir laden alle Studierenden, die Interesse am Studienschwerpunkt add | hhu haben oder diesen aktuell belegen, zur Informationsveranstaltung am

Montag, dem 14.10.2018, um 16:30 Uhr, im S 2 (Oeconomicum)

ein. Wir freuen uns auf Sie!

Haben Sie vorab schon Fragen? Dann besuchen Sie gerne unsere neue Website unter add.hhu.de!


31.07.19 Beitrag “Legitimation Strategies as Valuable Signals in Non-Financial Reporting? Effects on Investor Decision-Making“ von Rüdiger Hahn, Daniel Reimsbach, Peter Kotzian, Madeleine Feder und Barbara E. Weißenberger bei Business & Society angenommen

Rüdiger Hahn / Daniel Reimsbach / Peter Kotzian / Madeleine Feder / Barbara E. Weißenberger

Das Paper "Legitimation Strategies as Valuable Signals in Non-Financial Reporting? Effects on Investor Decision-Making" von Rüdiger Hahn, Daniel Reimsbach, Peter Kotzian, Madeleine Feder und Barbara E. Weißenberger wurde zur Veröffentlichung in Business & Society angenommen. AbstractCompanies disclosing negative aspects in sustainability reports often employ legitimation strategies to present mishaps in a favorable light. In incentivized experiments, we find that non-professional investors divest from companies with a negative sustainability-related incident, and that symbolic legitimation (which only evasively explains a negative incident) is not a strong enough signal to counter this divestmentbehavior. Even substantial legitimation (which reports on measures and behavioral change) mitigates the divestment decisions only if the company reports on concrete remediation actions in morally charged situations, such as social or environmental incidents. We elaborate these results in light of signaling and screening theory, and suggest the conceptual extension of "costly signals" to what we call...


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